Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

  1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Schriftverkehr zwischen dem Kunden (Auftraggeber) und der Lektorin Cornelia Beyer (Auftragnehmerin). Der Auftraggeber erkennt die AGB mit der Auftragserteilung an. Sie gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung.

§ 2 Auftragserteilung

  1. Grundlage für den Vertragsabschluss ist ein Angebot der Lektorin.

  2. Das Angebot enthält zusammenfassende Angaben über die Art der gewünschten Leistung (Korrektorat, Lektorat, Texterstellung u. a.), den Umfang, den Fertigstellungstermin, die Preisberechnung sowie den Gesamtpreis.

  3. Änderungen des Auftrags müssen extra vereinbart werden und bedürfen der Schriftform. Entsprechende Anpassungen des Kostenvoranschlags sowie der Bearbeitungsdauer werden schriftlich festgehalten.

  4. Der Auftrag gilt als erteilt, wenn eine schriftliche Bestätigung (postalisch oder per E-Mail) durch den Auftraggeber bei der Lektorin eingegangen ist. Der Auftrag gilt als angenommen, wenn eine schriftliche Auftragsbestätigung (postalisch oder per E-Mail) von der Lektorin beim Auftraggeber vorliegt.

§ 3 Bearbeitung und Leistung

  1. Die Bearbeitung erfolgt gemäß den im Auftrag getroffenen Vereinbarungen. Die zu bearbeitenden Texte sind vom Auftraggeber auf Papier und/oder digital so zu liefern, dass die zeitliche Einhaltung des Vertrages gewährleistet ist.

  2. Wenn nicht anders vereinbart, werden die Korrekturen bei Word-Dokumenten im Korrekturmodus durchgeführt. Bei Korrekturen auf Papiervorlagen finden die im Duden- Rechtschreibung veröffentlichten Korrekturzeichen Anwendung.

§ 4 Lieferung

  1. Die Auftragnehmerin ist um strikte Einhaltung festgesetzter Termine bemüht. Verzögerungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Diese werden, sobald sie absehbar sind, unverzüglich von der Lektorin dem Auftraggeber mitgeteilt und ein neuer Fertigstellungstermin vorgeschlagen. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt (z. B. Krankheit, technische Probleme) übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung.

  2. Wenn nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung entsprechend der Versandart, in der der Text der Auftragnehmerin zugegangen ist.

  3. Die Lektorin haftet nicht für den Versand, die Datenübertragung und eventuell hieraus resultierende Fehler. Der Auftraggeber ist für die Überprüfung der Vollständigkeit der übersandten Texte zuständig.

§ 5 Rechnung und Zahlungsbedingungen

  1. Die von der Auftragnehmerin zugesagten Preise sind Endpreise. Sie enthalten keine Umsatzsteuer, da eine solche aufgrund der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) nicht ausgewiesen wird.

  2. Bei einem Auftragswert über 200,00 Euro ist die Auftragnehmerin berechtigt, einen Vorschuss von bis zu 25 Prozent des Gesamtpreises zu verlangen.

  3. Das Honorar für die Bearbeitung wird unverzüglich nach Fertigstellung der Bearbeitung in Rechnung gestellt. Die Rechnung geht dem Auftraggeber auf dem Postweg oder nach Wunsch als digital signierte pdf-Datei zu. Sofern auf der Rechnung nicht anders angegeben, ist das Honorar bis zehn Werktage nach Rechnungserhalt ohne Abzug zu zahlen.

§ 6 Vertraulichkeit

  1. Die Lektorin verpflichtet sich, alle Daten streng vertraulich zu behandeln, sie nur zum Zweck der Korrektur, des Lektorats bzw. der Texterstellung zu verwenden und unter keinen Umständen an Dritte weiterzugeben. Das gilt auch über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit.

  2. Aufgrund der Kommunikation in elektronischer Form zwischen Lektorin und Auftraggeber kann eine vollständige Vertraulichkeit nicht garantiert werden. Es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass unbefugte Dritte auf übermittelte Texte in Netzwerken Zugriff nehmen. Die Lektorin übernimmt für solche Zugriffe und deren Folgen keine Haftung.

§ 7 Haftung der Auftragnehmerin

  1. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Bearbeitung mit größter Sorgfalt durchzuführen. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wird keinerlei Haftung übernommen.

  2. Für Fehler haftet die Auftragnehmerin bei nachweislichem Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts. Beanstandungen sind vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit detaillierter Begründung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert.

    Bei berechtigten Reklamationen ist dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Wird die Leistung der Auftragnehmerin durch den Auftraggeber nicht beanstandet, geht die alleinige Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Arbeiten mit deren Annahme, spätestens jedoch nach Ablauf der Beanstandungsfrist, auf den Auftraggeber über. Für vom Auftraggeber nachträglich veränderte Texte lehnt die Auftragnehmerin auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab.

  3. Da stilistische Korrekturen stark vom Sprachgefühl der Lektorin abhängen, verstehen sie sich immer als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der abschließenden Überprüfung durch den Auftraggeber. Wenn der Auftraggeber Vorschläge seitens der Lektorin zur Art und Weise des sprachlichen Ausdrucks (Stilistik) ablehnt, so ist dies als Grund für Reklamationen ausgeschlossen.

  4. Ziel des Korrektorats ist die höchstmögliche Reduzierung aller vom Auftraggeber verursachten Fehler im Ausgangstext. Das bedeutet, dass der Text des Auftraggebers hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung geprüft wird und dass diese Korrekturen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt ausdrücklich an, dass eine vergleichsweise hohe Fehlermenge im Ausgangstext das Erreichen dieses Ziels unter Umständen beeinträchtigen kann, sodass auch nach Abschluss des Korrektorats immer noch ein gewisser Rest an Fehlern verbleiben kann. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist grundsätzlich immer ausgeschlossen.

  5. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte von durch den Auftragnehmer bearbeiteten Texten ist der Auftraggeber verantwortlich.

  6. Die Lektorin haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust, egal welcher Ursache (etwa durch elektronische Datenübertragung, Viren- oder andere Schädlingsprogramme, Schäden oder Inkompatibilitäten in Hardware oder Software, höhere Gewalt, den Postweg, Dritte). In solchen Ausnahmefällen ist die Lektorin berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten.

§ 8 Schlussbestimmungen

  1. Erfüllungsort ist der Geschäftssitz der Lektorin. Für die gesamte Rechtsbeziehung zwischen Lektorin und Auftraggeber gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist Berlin.

  2. Sollten eine oder mehrere Klauseln dieses Vertrages rechtsunwirksam sein, berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der restlichen Klauseln. Vielmehr wird die rechtsunwirksame Klausel durch eine rechtswirksame Klausel ersetzt, die der unwirksamen Klausel rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.

(Berlin, Januar 2015)